Bücher aus Frankreich - Französische Bücher - Beauvoir

Beauvoir, Simone de

Französische Ikone des Feminismus, Schriftstellerin, Lebensgefährtin von Jean-Paul Sartre, Mitbegründerin der Zeitschrift Les Temps modernes, Goncourt-Preisträgerin 1954 mit Les Mandarins: Simone de Beauvoir (1908 - 1986) zählt zu den namhaftesten französischen Intellektuellen und Autoren.
Ihr berühmtestes Werk,  Mémoires d'une jeune fille rangée  gehört heute noch zu den am meisten gelesenen französischen Büchern, und ihr feministisches Essay Le deuxième sexe hat seit seinem Erscheinen 1949 so gut wie nichts von seiner Aktualität verloren.
Folgende Titel von und über Simone de Beauvoir - französische Ausgabe sind zu finden bei Pages de France
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Lettres à Nelson Algren

Hier klingt eine neue Saite in Beauvoir an: die der verliebten Frau. Davon zeugt ihr auf Englisch geführter Briefwechsel mit Nelson Algren, den sie als tragende Säule der amerikanischen Intellektuellenszene kennenlernte. Sie berichtet ihm von den Geschehnissen in Paris, er ihr aus seinem Slum-Viertel in Chicago, wo ihn selbst Erfolge wie ´Der Mann mit dem goldenen Arm´, National Book Award 1952, nicht vertreiben konnten. Da Beauvoir mit dem geliebten Mann alles teilen möchte, erzählt sie ihm alles über ihr Schaffen, ihr Leben, ihr Milieu... Eine einzigartige Reportage über das Pariser intellektuelle Leben dieser Jahre.

Les mandarins, 1

Im Mittelpunkt dieses Romans, mit dem Beauvoir 1954 den Goncourt erhielt, steht die Auseinandersetzung mit dem Kommunismus in den letzten Kriegsjahren und den ersten Nachkriegsjahren. Es ist geprägt durch das Dilemma der intellektuellen Linke in diesen Jahren, die einerseits die kommunistischen Läger verurteilt, andererseits aber an der kommunistischen Idee der Revolution festhält. Ein nicht ganz einfacher Roman mit bereits dokumentarischem Wert, der die späteren autobiographischen Schriften ankündigt.

Les mandarins, 2

Im Mittelpunkt dieses Romans, mit dem Beauvoir 1954 den Goncourt erhielt, steht die Auseinandersetzung mit dem Kommunismus in den letzten Kriegsjahren und den ersten Nachkriegsjahren. Es ist geprägt durch das Dilemma der intellektuellen Linke in diesen Jahren, die einerseits die kommunistischen Läger verurteilt, andererseits aber an der kommunistischen Idee der Revolution festhält. Ein nicht ganz einfacher Roman mit bereits dokumentarischem Wert, der die späteren autobiographischen Schriften ankündigt.

Mémoires d'une jeune fille rangée

In dem 1958 erschienenen ersten Teil der autobiographischen Schriften erzählt Simone de Beauvoir von ihrer Kindheit bis zur Bekanntschaft mit Jean-Paul Sartre. Der Leser kann darin verfolgen, wie das Mädchen „aus gutem Hause“ sich nach und nach von den Zwängen ihres großbürgerlichen Milieus befreit und endlich Sartre kennenlernt, der ihr sozusagen die ersehnte philosophische Grundlage zu ihren Gedanken liefert.

Une mort très douce

Erzählung aus dem Jahre 1964, in dem Simone de Beauvoir die Krankheit und den Tod ihrer Mutter erzählt. Die Autorin thematisiert auch im Allgemeinen den menschlichen Verfall im Alter, sowie das Sterben im Krankenhaus, wenn auch dieser Tod aufgrund der Beruhigungsmittel, die ihre Mutter bekommt, sehr sanft kommt. Nach dem Tod kommt für die Autorin die Zeit der Erinnerung und das Reflektieren ihrer eigenen Beziehungen zur Mutter... Ein sehr persönlicher Text.

Le sang des autres

Der Roman, erschienen 1945, verarbeitet die politischen Ereignisse kurz vor Beginn des Kriegs, unter anderen den Verrat an der Tschechoslowakei in der Hoffnung, damit den Frieden zu erkaufen – mit dem „Blut der anderen“. Als der Krieg schließlich ausgebrochen ist, stellt sich für die Figuren des Romans weiterhin die Frage, wie man seinem Gewissen und seiner Verantwortung gerecht werden kann.

Tous les hommes sont mortels

Simone de Beauvoir spielt hier mit der Vorstellung eines im 13. Jahrhundert geborenen Mannes, dem die schwere Bürde der Unsterblichkeit verliehen wurde und der durch sechs Jahrhunderte der europäischen Geschichte wandert. Ein Roman aus dem Jahre 1946, der sich auch mit dem Thema der sozialen Verantwortung des Menschen beschäftigt. Fosca ist bestrebt, seinen Mitmenschen zu helfen, doch letztlich scheitert er immer, weil immer wieder neue Kriege, neues Leid und neue Krankheiten ausbrechen.

Tout compte fait

Mit diesem 1972 erschienenen Text schließt Simone de Beauvoir ihre Lebenserinnerungen ab. Darin erzählt sie auch vom Älterwerden und beantwortet für ihre Leser auch einige Fragen, die ihr Essay über das Alter („La vieillesse“, 1970) hervorgerufen hatte.

L'invitée

Dieser Roman, erschienen 1943, verarbeitet in Romanform hinter den fiktiven Gestalten die Affäre, die Sartre mit Olga Kosakiewicz hatte, einer ehemaligen Schülerin Beauvoirs. Beauvoir, Sartre und Olga riskieren die Dreierbeziehung, in der niemand zu kurz kommt, geprägt von gegenseitigem Respekt, Liebe und Freiheit – die Geschichte endet jedoch tragisch. In dem Roman setzt sich Simone de Beauvoir mit ihrer eigenen Erfahrung der Eifersucht auseinander.

La force des choses, 1

"La force des choses", erschienen 1963 (in der Taschenbuchausgabe auf zwei Bände verteilt, hier Band 1) führt die Lebenserinnerungen Simone de Beauvoirs weiter und zeigt ihre Suche nach dem Absoluten bis zur tragischen Erkenntnis des Existentialismus, daß das Leben der Zufälligkeit unterworfen ist. Daneben weiterhin ein einzigartiges Zeugnis des politischen und intellektuellen Lebens Frankreichs in der Zeit zwischen 1944 und 1962, bis unter anderem zum Ende des Algerienkrieges.

La force des choses, 2

"La force des choses", erschienen 1963 (in der Taschenbuchausgabe auf zwei Bände verteilt, hier Band 2) führt die Lebenserinnerungen Simone de Beauvoirs weiter und zeigt ihre Suche nach dem Absoluten bis zur tragischen Erkenntnis des Existentialismus, daß das Leben der Zufälligkeit unterworfen ist. Daneben weiterhin ein einzigartiges Zeugnis des politischen und intellektuellen Lebens Frankreichs in der Zeit zwischen 1944 und 1962, bis unter anderem zum Ende des Algerienkrieges.

La force de l'âge

Im Jahre 1960 erscheint der zweite Teil der autobiographischen Schriften von Simone de Beauvoir. Diese Lebenserinnerungen stellen neben der persönlichen Entwicklung der Autorin eine spannende Reportage dar, sowohl über die politischen Verhältnisse der Zeit, als auch über das literarische und intellektuelle Leben im damaligen Frankreich. Daneben geben die Memoiren interessanten Einblick in das Entstehen ihres eigenen Romanwerks sowie natürlich des Werks von Sartre.

La femme rompue. Monologue. L'âge de discrétion

Drei Erzählungen aus dem Jahre 1968, in denen Simone de Beauvoir Frauen in der Krise darstellt. Eine entdeckt, daß ihr Mann eine Affäre hat, die andere (Monologue) kämpft mit ihren Mutterpflichten, und die dritte (L'âge de discrétion) stellt ihre Ehe, die Ansichten ihres Sohnes und ihr gesamtes Leben in Frage. Drei pessimistische Erzählungen, mit denen Simone de Beauvoir auf die Schwierigkeiten der Frauen aufmerksam machen will, in der Konsumgesellschaft der 60er Jahre ihren eigenen Weg zu finden.

La cérémonie des adieux. Entretiens avec Jean-Paul Sartre

Ähnlich wie in „Ein sanfter Tod“ einige Jahre früher verabschiedet sich Simone de Beauvoir hier im Jahre 1981 von Sartre. Ein sehr persönlicher Text über den Verfall im hohen Alter, über Krankheit und Sterben, und über die Gefühle desjenigen, der allein zurückbleibt.

Anne, ou quand prime le spirituel

In diesem Roman, erschienen erst 1979 aber bereits zwischen den Jahren 1935 und 1937 geschrieben, verarbeitet Simone de Beauvoir ihre eigenen Erfahrungen mit dem Spirituellen, den sie als Unterdrückung auffaßt. Die Personen des Romans sind von echten Freundinnen oder Bekannten der Autorin inspiriert und in verschiedenen Graden Opfer eines verlogenen Spiritualismus.

Le deuxième sexe, 1

Die zentrale Idee dieses berühmten Essays ist: „On ne naît pas femme, on le devient.“ (Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird zu einer Frau gemacht.) Das Essay aus dem Jahre 1949 thematisiert die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen in der Kindererziehung und die Herrschaft der Männer. Der erste Band ist eine Bestandsaufnahme der Situation der Frauen in der Gesellschaft mit der These, daß die Frau bisher nur in der Relation zu den Männern existierte, ihm untergeordnet, und nie als eigenständiges Wesen. Im zweiten Band wird sie polemischer und erklärt ihre Vorstellung einer echten Emanzipation, die nicht zuletzt wirtschaftlich zu sein hat und nicht bloß darin besteht, einfach den Platz der Männer einzunehmen. Sie behandelt ebenso weitere, für damalige Verhältnisse durchaus neue bzw. skandalöse Themen, wie die Sexualität und die Abtreibung. Das Werk wurde natürlich teilweise als skandalös empfunden, wurde jedoch zur Grundlage einer ganzen Feministengeneration und hat in manchen Aspekten bis heute noch Gültigkeit.

Le deuxième sexe, 2

Die zentrale Idee dieses berühmten Essays ist: „On ne naît pas femme, on le devient.“ (Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird zu einer Frau gemacht.) Das Essay aus dem Jahre 1949 thematisiert die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen in der Kindererziehung und die Herrschaft der Männer. Der erste Band ist eine Bestandsaufnahme der Situation der Frauen in der Gesellschaft mit der These, daß die Frau bisher nur in der Relation zu den Männern existierte, ihm untergeordnet, und nie als eigenständiges Wesen. Im zweiten Band wird sie polemischer und erklärt ihre Vorstellung einer echten Emanzipation, die nicht zuletzt wirtschaftlich zu sein hat und nicht bloß darin besteht, einfach den Platz der Männer einzunehmen. Sie behandelt ebenso weitere, für damalige Verhältnisse durchaus neue bzw. skandalöse Themen, wie die Sexualität und die Abtreibung. Das Werk wurde natürlich teilweise als skandalös empfunden, wurde jedoch zur Grundlage einer ganzen Feministengeneration und hat in manchen Aspekten bis heute noch Gültigkeit.

Journal de guerre (1939-1941)

Tagebuch von Simone de Beauvoir

French   Informations de l'éditeur :   Ce journal de la déclaration et du début de la guerre (sept carnets) ne constitue qu'un fragment du journal que Simone de Beauvoir tint dès sa jeunesse, presque dès son enfance, et sa vie durant, quoique par intermittence. II faut le considérer comme une partie d'un tout considérablement plus vaste. Mais sa publication isolée a été conçue comme complément de la correspondance avec Sartre, dont plus de la moitié appartient à la même période noire de 1939 et 1940. II a paru intéressant de confronter les deux versions contemporaines dans leurs subtiles mais significatives différences. Surtout, le journal vient combler les trous de la correspondance, inévitables lorsque les deux épistoliers se rejoignaient: visite clandestine du Castor à Brumath, en novembre, permission de Sartre venu à Paris, en février, ou pendant leur brutale séparation, toute communication coupée, quand Sartre fut fait prisonnier en juin 1940. II permet alors de reconstituer l'histoire dans sa continuité.

La vieillesse

Beauvoirs berühmtes Essay über das Alter

French   Informations de l'éditeur :   «Les vieillards sont-ils des hommes? À voir la manière dont notre société les traite, il est permis d'en douter. Elle admet qu'ils n'ont ni les mêmes besoins ni les mêmes droits que les autres membres de la collectivité puisqu'elle leur refuse le minimum que ceux-ci jugent nécessaire; elle les condamne délibérément à la misère, aux taudis, aux infirmités, à la solitude, au désespoir. Pour apaiser sa conscience, ses idéologues ont forgé des mythes, d'ailleurs contradictoires, qui incitent l'adulte à voir dans le vieillard non pas son semblable mais un autre. Il est le Sage vénérable qui domine de très haut ce monde terrestre. Il est un vieux fou qui radote et extravague. Qu'on le situe au-dessus ou en dessous de notre espèce, en tout cas on l'en exile. Mais plutôt que de déguiser la réalité, on estime encore préférable de radicalement l'ignorer : la vieillesse est un secret honteux et un sujet interdit. Quand j'ai dit que j'y consacrais un livre, on s'est le plus souvent exclamé : "Quelle idée! C'est triste! C'est morbide!" C'est justement pourquoi j'ai écrit ces pages. J'ai voulu décrire en vérité la condition de ces parias et la manière dont ils la vivent, j'ai voulu faire entendre leur voix; on sera obligé de reconnaître que c'est une voix humaine. On comprendra alors que leur malheureux sort dénonce l'échec de toute notre civilisation: impossible de le concilier avec la morale humaniste que professe la classe dominante. Celle-ci n'est pas seulement responsable d'une "politique de la vieillesse" qui confine à la barbarie. Elle a préfabriquée ces fins de vie désolées; elles sont l'inéluctable conséquence de l'exploitation des travailleurs, de l'atomisation de la société, de la misère d'une culture réservée à un mandarinat. Elles prouvent que tout est à reprendre dès le départ: le système mutilant qui est le nôtre doit être radicalement bouleversé. C'est pourquoi on évite si soigneusement d'aborder la question du dernier âge. C'est pourquoi il faut briser la conspiration du silence: je demande à mes lecteurs de m'y aider. » Simone de Beauvoir.

L'existentialisme et la sagesse des nations

Dieser Text erschien zuerst 1945, zwei Monaten nach Sartres Konferenz zum Thema „Ist der Existentialismus ein Humanismus?“ Er ist das Bekenntnis Simone de Beauvoirs zum Existentialismus und zeigt gleichzeitig, inwiefern die Gedanken und Thesen von Sartre und Beauvoir nicht getrennt voneinander betrachtet werden können.

Pour une morale de l'ambiguïté. Pyrrhus et Cinéas

Zwei Essays aus den Jahren 1947 und 1944, in denen Simone de Beauvoir ihr Denken im Rahmen des Existentialismus näher erläutert.

Correspondance croisée (1937-1940)

Zu Beginn dieses Briefwechsels ist Simone de Beauvoir 29 Jahre alt und lebt seit 8 Jahren mit Sartre, der sie mit einem seiner Studenten bekannt macht: Jacques-Laurent Bost. Während eines Ausflugs in den Bergen wird die Freundschaft der beiden zur leidenschaftsvollen Liebesbeziehung. Passionierte Briefe über Liebes- und Lebensphilosophie, über Eifersucht, und über die ständige Drohung eines neuen Kriegs...

Simone de Beauvoir

von Bair, Deirdre

Für diese sehr komplette Biographie von Simone de Beauvoir brauchte die amerikanische Universitätsprofessorin Deirdre Bair über 10 Jahre und unzählige Interviews und Gespräche mit Beauvoir selbst. Beim Lesen entsteht ein sehr umfassendes Bild von der Intellektuellen, von der Feministin, aber auch von der privaten Person Simone de Beauvoir, mit sehr spontanen Äußerungen. Ein sehr lebendiges Porträt, das gleichzeitig ein ausführliches Bild der Zeitgeschichte zeichnet.

Simone de Beauvoir

von Bonal, Gérard; Ribowska, Malka

Simone de Beauvoir wurde viel und oft photographiert: von Gisèle Freund, Henri Cartier-Bresson, Robert Doisneau, Georges Brassaï... Dieser Bildband voller Überraschungen liefert eine einzigartige Sammlung von Fotos, und Dokumenten aus dem persönlichen Archiv von Simone de Beauvoir.

Simone de Beauvoir

von Bouchardeau, Huguette

Simone de Beauvoir versuchte früh, aus der Enge ihres bürgerlichen Milieus zu entkommen, mit Sartre erfand sie ein neues, offenes Beziehungsmuster. Dennoch war es ihr immer wichtig, alles zu kontrollieren: Zeit, Arbeit, Budget, Urlaubsrythmus..., wodurch Simone de Beauvoir auf ihre Mitmenschen oft sehr streng wirkte. Diese Biographie stellt die Komplexität und Widersprüchlichkeit der Persönlichkeit von Simone de Beauvoir in den Vordergrund, und dadurch auch ihre tiefe Menschlichkeit. Die Autorin, diplomiert in Philosophie, Abgeordnete und Umweltministerin, gründete nach ihrem Ausscheiden aus der Politik einen Verlag und schrieb mehrere Biographien über großen Frauen des 20. Jahrhunderts.

Simone de Beauvoir. Ecrire la liberté

von Deguy, Jacques; Le Bon Beauvoir, Sylvie

Sehr schöne Biographie im Taschenbuchformat, mit üppiger Bebilderung, um ein solides Basiswissen über Simone de Beauvoir zu erlangen. Die Autoren: Jacques Deguy ist Professor an der Universität Lille, Sylvie Le Bon de Beauvoir ist die Adoptivtochter von Simone de Beauvoir. (Ihre Begegnung wird in dem Buch "Tout compte fait" erzählt).

Beauvoir dans tous ses états

von Galster, Ingrid

Ingrid Galster, Literaturprofessorin an der Paderborner Universität und Spezialistin des Universums von Sartre und Beauvoir, liefert in zwanzig Kapiteln wichtige, teilweise weniger bekannte Elemente zum Lebensweg der inzwischen umstrittenen Simone de Beauvoir. Das Porträt, das hier entsteht, bekommt weder einen Heiligenschein noch tiefe Kratzer verpaßt: es ist das besonnene und sachliche Porträt einer verdienten Feministin, doch auch einer ganz normalen Frau, die wie jede andere Persönlichkeit auch ihre Schattenseiten hat.

Simone de Beauvoir

von Gontier, Fernande; Claude, Francis

Ursprünglich war diese Biographie 1985 erschienen, nachdem die beiden Autorinnen die Korrespondenz zwischen Simone de Beauvoir und Nelson Algren entdeckt hatten. In diesem Buch wird auch eine Reihe von Gesprächen zwischen Beauvoir und den Autorinnen nachgezeichnet, in denen Simone de Beauvoir Dinge verrät, die sie in ihren autobiographischen Schriften lieber verschwiegen hatte. Dadurch entsteht in dieser Biographie das differenziertere Bild einer sehr modernen Frau, die ihre Zeitgenossinnen dazu bewegen wollte, ihr Leben und ihre Umwelt aktiv mitzugestalten – aber auch das Bild einer wesentlich sensiblere Frau, als sie selbst es gerne zeigen wollte.

Une si douce occupation. Simone de Beauvoir et Jean-Paul Sartre 1940-1944

von Joseph, Gilbert

Nach dem zweiten Weltkrieg beriefen sich Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre oft auf ihre Teilnahme am Widerstand. Die langjährigen Recherchen des Historikers und Schriftstellers Gilbert Joseph zeigen jedoch anhand von Dokumenten und Fakten, daß Sartre und Beauvoir nie im Widerstand waren, daß sie sich im Gegensatz unter der Besatzung sehr kompromissbereit zeigten – zuviel...? Ein Buch, das mit der Legende aufräumt.

Simone de Beauvoir côté femme

von Monteil, Claudine

Claudine Monteil stand Simone de Beauvoir sehr nahe und schrieb ihre Doktorarbeit über sie. Später wurden beide Freundinnen und Claudine Monteil begleitete Simone de Beauvoir durch viele Stationen ihres Lebens, insbesondere in der Frauenbewegung der 70er Jahre. In diesem Buch liefert sie 50 Geschichten und Episoden aus dem Leben von Simone de Beauvoir, von ihrer bürgerlichen Kindheit über das Alltagsleben mit Sartre bis zu ihrem Tod 1986.

von Monteil, Claudine

Die eine malte, die andere schrieb: die Geschichte zweier ungleicher Schwestern, Hélène und Simone de Beauvoir. Während Simone ihr Diplom in Philosophie bekommt, erlebt Hélène ihre erste Gemälde-Ausstellung. Während des Kriegs werden sie getrennt: Simone bleibt in Frankreich und veröffentlicht ihren ersten Roman, Hélène heiratet einen Schüler von Sartre in Lissabon, von dort kämpft sie mit ihm aktiv für die Befreiung Frankreichs. Nach dem Krieg treffen und trennen sich die Wege der beiden Schwestern immer wieder, und trotz der ästhetischen und politischen Differenzen blieben sie immer eng verbunden. Beide hinterließen ein beachtliches Erbe, Simone ein literarisches und philosophisches Werk, Hélène über 800 Gemälde.

Tête à tête - Beauvoir et Sartre, un pacte d'amour

von Rowley, Hazel

Gestützt auf viele unveröffentlichte Dokumente und Zeugnisse von Freunden und Bekannten vermittelt die preisgekrönte Biografin Hazel Rowley, wie der „Pakt“ zwischen Sartre und Beauvoir im Alltag gelebt wurde. Ein Buch voller überraschender Erkenntnissen und der Beweis, daß das große intellektuelle Abenteuer von Sartre und Beauvoir ein genau so großartiges Liebesabenteuer gewesen ist.