Bücher aus Frankreich - Französische Bücher

Simone de Beauvoir

Französische Ikone des Feminismus, Schriftstellerin, Lebensgefährtin von Jean-Paul Sartre, Mitbegründerin der Zeitschrift Les Temps modernes, Goncourt-Preisträgerin 1954 mit Les Mandarins: Simone de Beauvoir (1908 - 1986) zählt zu den namhaftesten französischen Intellektuellen und Autoren.
Ihr berühmtestes Werk,  Mémoires d'une jeune fille rangée  gehört heute noch zu den am meisten gelesenen französischen Büchern, und ihr feministisches Essay Le deuxième sexe hat seit seinem Erscheinen 1949 so gut wie nichts von seiner Aktualität verloren.
Folgende Titel von und über Simone de Beauvoir - französische Ausgabe sind zu finden bei Pages de France
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L'Amérique au jour le jour (1947)

von Simone de Beauvoir

Simone de Beauvoir verbrachte vier Monate in den USA und berichtet hier von ihrer Entdeckung dieses Lands. Erschienen 1948.

Les belles images

von Simone de Beauvoir

Dieser etwas pessimistische Roman aus dem Jahre 1966 prangert den trügerischen Glanz der Konsumgesellschaft an, die sich in den 60er Jahren in Frankreich verbreitete. Durch die Person von Laure, die im Milieu der Werbung arbeitet und „schöne Bilder“ produziert, kritisiert Beauvoir die materialistische Mentalität des Bürgertums, das sich in erster Linie um sozialen Status und um Geld sorgt.

Lettres à Nelson Algren

von Simone de Beauvoir

Hier klingt eine neue Saite in Beauvoir an: die der verliebten Frau. Davon zeugt ihr auf Englisch geführter Briefwechsel mit Nelson Algren, den sie als tragende Säule der amerikanischen Intellektuellenszene kennenlernte. Sie berichtet ihm von den Geschehnissen in Paris, er ihr aus seinem Slum-Viertel in Chicago, wo ihn selbst Erfolge wie ´Der Mann mit dem goldenen Arm´, National Book Award 1952, nicht vertreiben konnten. Da Beauvoir mit dem geliebten Mann alles teilen möchte, erzählt sie ihm alles über ihr Schaffen, ihr Leben, ihr Milieu... Eine einzigartige Reportage über das Pariser intellektuelle Leben dieser Jahre.

Les mandarins, 1

von Simone de Beauvoir

Im Mittelpunkt dieses Romans, mit dem Beauvoir 1954 den Goncourt erhielt, steht die Auseinandersetzung mit dem Kommunismus in den letzten Kriegsjahren und den ersten Nachkriegsjahren. Es ist geprägt durch das Dilemma der intellektuellen Linke in diesen Jahren, die einerseits die kommunistischen Läger verurteilt, andererseits aber an der kommunistischen Idee der Revolution festhält. Ein nicht ganz einfacher Roman mit bereits dokumentarischem Wert, der die späteren autobiographischen Schriften ankündigt.

Les mandarins, 2

von Simone de Beauvoir

Im Mittelpunkt dieses Romans, mit dem Beauvoir 1954 den Goncourt erhielt, steht die Auseinandersetzung mit dem Kommunismus in den letzten Kriegsjahren und den ersten Nachkriegsjahren. Es ist geprägt durch das Dilemma der intellektuellen Linke in diesen Jahren, die einerseits die kommunistischen Läger verurteilt, andererseits aber an der kommunistischen Idee der Revolution festhält. Ein nicht ganz einfacher Roman mit bereits dokumentarischem Wert, der die späteren autobiographischen Schriften ankündigt.

Mémoires d'une jeune fille rangée

von Simone de Beauvoir

In dem 1958 erschienenen ersten Teil der autobiographischen Schriften erzählt Simone de Beauvoir von ihrer Kindheit bis zur Bekanntschaft mit Jean-Paul Sartre. Der Leser kann darin verfolgen, wie das Mädchen „aus gutem Hause“ sich nach und nach von den Zwängen ihres großbürgerlichen Milieus befreit und endlich Sartre kennenlernt, der ihr sozusagen die ersehnte philosophische Grundlage zu ihren Gedanken liefert.

Une mort très douce

von Simone de Beauvoir

Erzählung aus dem Jahre 1964, in dem Simone de Beauvoir die Krankheit und den Tod ihrer Mutter erzählt. Die Autorin thematisiert auch im Allgemeinen den menschlichen Verfall im Alter, sowie das Sterben im Krankenhaus, wenn auch dieser Tod aufgrund der Beruhigungsmittel, die ihre Mutter bekommt, sehr sanft kommt. Nach dem Tod kommt für die Autorin die Zeit der Erinnerung und das Reflektieren ihrer eigenen Beziehungen zur Mutter... Ein sehr persönlicher Text.

Le sang des autres

von Simone de Beauvoir

Der Roman, erschienen 1945, verarbeitet die politischen Ereignisse kurz vor Beginn des Kriegs, unter anderen den Verrat an der Tschechoslowakei in der Hoffnung, damit den Frieden zu erkaufen – mit dem „Blut der anderen“. Als der Krieg schließlich ausgebrochen ist, stellt sich für die Figuren des Romans weiterhin die Frage, wie man seinem Gewissen und seiner Verantwortung gerecht werden kann.

Tous les hommes sont mortels

von Simone de Beauvoir

Simone de Beauvoir spielt hier mit der Vorstellung eines im 13. Jahrhundert geborenen Mannes, dem die schwere Bürde der Unsterblichkeit verliehen wurde und der durch sechs Jahrhunderte der europäischen Geschichte wandert. Ein Roman aus dem Jahre 1946, der sich auch mit dem Thema der sozialen Verantwortung des Menschen beschäftigt. Fosca ist bestrebt, seinen Mitmenschen zu helfen, doch letztlich scheitert er immer, weil immer wieder neue Kriege, neues Leid und neue Krankheiten ausbrechen.

Tout compte fait

von Simone de Beauvoir

Mit diesem 1972 erschienenen Text schließt Simone de Beauvoir ihre Lebenserinnerungen ab. Darin erzählt sie auch vom Älterwerden und beantwortet für ihre Leser auch einige Fragen, die ihr Essay über das Alter („La vieillesse“, 1970) hervorgerufen hatte.

L'invitée

von Simone de Beauvoir

Dieser Roman, erschienen 1943, verarbeitet in Romanform hinter den fiktiven Gestalten die Affäre, die Sartre mit Olga Kosakiewicz hatte, einer ehemaligen Schülerin Beauvoirs. Beauvoir, Sartre und Olga riskieren die Dreierbeziehung, in der niemand zu kurz kommt, geprägt von gegenseitigem Respekt, Liebe und Freiheit – die Geschichte endet jedoch tragisch. In dem Roman setzt sich Simone de Beauvoir mit ihrer eigenen Erfahrung der Eifersucht auseinander.

La force des choses, 1

von Simone de Beauvoir

"La force des choses", erschienen 1963 (in der Taschenbuchausgabe auf zwei Bände verteilt, hier Band 1) führt die Lebenserinnerungen Simone de Beauvoirs weiter und zeigt ihre Suche nach dem Absoluten bis zur tragischen Erkenntnis des Existentialismus, daß das Leben der Zufälligkeit unterworfen ist. Daneben weiterhin ein einzigartiges Zeugnis des politischen und intellektuellen Lebens Frankreichs in der Zeit zwischen 1944 und 1962, bis unter anderem zum Ende des Algerienkrieges.

La force des choses, 2

von Simone de Beauvoir

"La force des choses", erschienen 1963 (in der Taschenbuchausgabe auf zwei Bände verteilt, hier Band 2) führt die Lebenserinnerungen Simone de Beauvoirs weiter und zeigt ihre Suche nach dem Absoluten bis zur tragischen Erkenntnis des Existentialismus, daß das Leben der Zufälligkeit unterworfen ist. Daneben weiterhin ein einzigartiges Zeugnis des politischen und intellektuellen Lebens Frankreichs in der Zeit zwischen 1944 und 1962, bis unter anderem zum Ende des Algerienkrieges.

La force de l'âge

von Simone de Beauvoir

Im Jahre 1960 erscheint der zweite Teil der autobiographischen Schriften von Simone de Beauvoir. Diese Lebenserinnerungen stellen neben der persönlichen Entwicklung der Autorin eine spannende Reportage dar, sowohl über die politischen Verhältnisse der Zeit, als auch über das literarische und intellektuelle Leben im damaligen Frankreich. Daneben geben die Memoiren interessanten Einblick in das Entstehen ihres eigenen Romanwerks sowie natürlich des Werks von Sartre.

La femme rompue. Monologue. L'âge de discrétion

von Simone de Beauvoir

Drei Erzählungen aus dem Jahre 1968, in denen Simone de Beauvoir Frauen in der Krise darstellt. Eine entdeckt, daß ihr Mann eine Affäre hat, die andere (Monologue) kämpft mit ihren Mutterpflichten, und die dritte (L'âge de discrétion) stellt ihre Ehe, die Ansichten ihres Sohnes und ihr gesamtes Leben in Frage. Drei pessimistische Erzählungen, mit denen Simone de Beauvoir auf die Schwierigkeiten der Frauen aufmerksam machen will, in der Konsumgesellschaft der 60er Jahre ihren eigenen Weg zu finden.

La cérémonie des adieux. Entretiens avec Jean-Paul Sartre

von Simone de Beauvoir

Ähnlich wie in „Ein sanfter Tod“ einige Jahre früher verabschiedet sich Simone de Beauvoir hier im Jahre 1981 von Sartre. Ein sehr persönlicher Text über den Verfall im hohen Alter, über Krankheit und Sterben, und über die Gefühle desjenigen, der allein zurückbleibt.

Anne, ou quand prime le spirituel

von Simone de Beauvoir

In diesem Roman, erschienen erst 1979 aber bereits zwischen den Jahren 1935 und 1937 geschrieben, verarbeitet Simone de Beauvoir ihre eigenen Erfahrungen mit dem Spirituellen, den sie als Unterdrückung auffaßt. Die Personen des Romans sind von echten Freundinnen oder Bekannten der Autorin inspiriert und in verschiedenen Graden Opfer eines verlogenen Spiritualismus.

Le deuxième sexe, 1

von Simone de Beauvoir

Die zentrale Idee dieses berühmten Essays ist: „On ne naît pas femme, on le devient.“ (Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird zu einer Frau gemacht.) Das Essay aus dem Jahre 1949 thematisiert die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen in der Kindererziehung und die Herrschaft der Männer. Der erste Band ist eine Bestandsaufnahme der Situation der Frauen in der Gesellschaft mit der These, daß die Frau bisher nur in der Relation zu den Männern existierte, ihm untergeordnet, und nie als eigenständiges Wesen. Im zweiten Band wird sie polemischer und erklärt ihre Vorstellung einer echten Emanzipation, die nicht zuletzt wirtschaftlich zu sein hat und nicht bloß darin besteht, einfach den Platz der Männer einzunehmen. Sie behandelt ebenso weitere, für damalige Verhältnisse durchaus neue bzw. skandalöse Themen, wie die Sexualität und die Abtreibung. Das Werk wurde natürlich teilweise als skandalös empfunden, wurde jedoch zur Grundlage einer ganzen Feministengeneration und hat in manchen Aspekten bis heute noch Gültigkeit.

Le deuxième sexe, 2

von Simone de Beauvoir

Die zentrale Idee dieses berühmten Essays ist: „On ne naît pas femme, on le devient.“ (Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird zu einer Frau gemacht.) Das Essay aus dem Jahre 1949 thematisiert die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen in der Kindererziehung und die Herrschaft der Männer. Der erste Band ist eine Bestandsaufnahme der Situation der Frauen in der Gesellschaft mit der These, daß die Frau bisher nur in der Relation zu den Männern existierte, ihm untergeordnet, und nie als eigenständiges Wesen. Im zweiten Band wird sie polemischer und erklärt ihre Vorstellung einer echten Emanzipation, die nicht zuletzt wirtschaftlich zu sein hat und nicht bloß darin besteht, einfach den Platz der Männer einzunehmen. Sie behandelt ebenso weitere, für damalige Verhältnisse durchaus neue bzw. skandalöse Themen, wie die Sexualität und die Abtreibung. Das Werk wurde natürlich teilweise als skandalös empfunden, wurde jedoch zur Grundlage einer ganzen Feministengeneration und hat in manchen Aspekten bis heute noch Gültigkeit.

Journal de guerre (1939-1941)

Tagebuch von Simone de Beauvoir



French   Informations de l'éditeur :   Ce journal de la déclaration et du début de la guerre (sept carnets) ne constitue qu'un fragment du journal que Simone de Beauvoir tint dès sa jeunesse, presque dès son enfance, et sa vie durant, quoique par intermittence. II faut le considérer comme une partie d'un tout considérablement plus vaste. Mais sa publication isolée a été conçue comme complément de la correspondance avec Sartre, dont plus de la moitié appartient à la même période noire de 1939 et 1940. II a paru intéressant de confronter les deux versions contemporaines dans leurs subtiles mais significatives différences. Surtout, le journal vient combler les trous de la correspondance, inévitables lorsque les deux épistoliers se rejoignaient: visite clandestine du Castor à Brumath, en novembre, permission de Sartre venu à Paris, en février, ou pendant leur brutale séparation, toute communication coupée, quand Sartre fut fait prisonnier en juin 1940. II permet alors de reconstituer l'histoire dans sa continuité.