Bücher aus Frankreich - Französische Bücher

Amélie Nothomb

Amélie Nothomb, Tochter eines belgischen Diplomaten, wurde 1967 geboren und verbrachte ihre Kindheit in Japan sowie in weiteren asiatischen Ländern. Erst mit 17 Jahren entdeckte Amélie Nothomb zum ersten Mal Europa und erlebte nach eigener Aussage einen Kulturschock.
Sie kehrte später nach Japan zurück, um in einem japanischen Unternehmen zu arbeiten, kehrte aber anschließend doch nach Belgien zurück, wo sie heute lebt.
Amélie Nothomb, optisch immer an ihrem rasanten schwarzen Hut zu erkennen, ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Gegenwart. Im Mittelpunkt ihrer meistens kurzen Romane stehen ihre japanische Kindheit, und die sehr dünne Grenze zwischen menschlichen Leidenschaften und Perversion.
Folgende Titel von und über Amelié Nothomb - französische Ausgabe sind zu finden bei Pages de France
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Ni d'Eve ni d'Adam

von Amelié Nothomb

Ihre Zeit in einem japanischen Unternehmen hatte Amélie Nothomb bereits in "Stupeur et tremblements" erzählt. Hier enthüllt sie ein weiteres Kapitel aus dieser Zeit: ihre Verlobung mit einem Japaner und die kulturellen Hindernisse, die eine solche Beziehung mit sich bringt.
Nach einigen umstrittenen Romanen hat Amélie Nothomb wieder ihr ganzes Publikum hinter sich, dieses Buch wurde einstimmig und in den höchsten Tönen gelobt.

Journal d'hirondelle

von Amelié Nothomb

Nach einer enttäuschten Liebe wechselt der Erzähler den Beruf: er wird Auftragskiller. Diese neue Beschäftigung passt besser zu seinem Gefühlsverlust und zu seiner Verbitterung...
Doch sein letzter Auftrag stellt sein Leben erneut auf den Kopf: Zielperson war ein Minister und seine Familie, zusätzliche Auflage war, die Aktentasche des Ministers mitgehen zu lassen.
Nach der Tat öffnet der Erzähler noch die Aktentasche und findet darin das Tagebuch der Tochter seines Opfers. Die Neugier siegt, der Killer beginnt zu lesen...
Das Tagebuch wird ihn so verändern, wie er es nicht für möglich gehalten hätte.

Acide sulfurique

von Amelié Nothomb

Mit diesem Roman nimmt Amélie Nothomb die Reality-Serien wie „Big Brother“ aufs Korn. Als Vergleichsidee nimmt sie dazu das Universum der Konzentrationsläger. Menschen werden gefangengehalten, gefoltert, umgebracht, andere Menschen verfolgen es gierig vor dem Fernseher, entscheiden mittels interaktiver Wahl über Leben und Tod der Teilnehmer...

Der Roman wurde gleichermaßen hochgelobt wie in Stücken zerrissen – die Anlehnung an die nationalsozialistischen Konzentrationslager wird im Buch explizit erwähnt und das Thema gehört ja nicht zu den einfachsten.
Ob Amélie Nothomb übers Ziel hinausgeschossen hat oder absichtlich schockieren wollte, sollte der Leser am besten selbst beurteilen, oder im Zweifel nach einem anderen Nothomb-Roman greifen. Andere waren nun mal entschieden besser.

Antechrista

von Amelié Nothomb

Christa ist schön, verführerisch, brillant, intelligent – kurz: eine der beliebtesten Studentinnen der ganzen Uni.
Für die schüchterne und einsame Blanche scheint es zunächst unvorstellbar, daß Christa sich ausgerechnet sie als Freundin ausgesucht hat. Und doch ist es so.
Scheinbar.
Denn nach dem Traum kommt das böse Erwachen und Blanche muß erkennen, daß Christa lügt, erfindet, vortäuscht und manipuliert, daß ihr ganzes Leben und ihre ganze Person eine einzige Lüge sind.
Doch mittlerweile sind die Eltern von Blanche, bei denen Christa wohnt, von der Studentin ganz angetan und glauben ihrer Tochter kein Wort. Wie kann sich Blanche wehren...?

Am Ende siegt das Gute, das Böse wird entlarvt. Aber bis dahin nehmen die Wendungen der Geschichte dem Leser teilweise den Atem, so glaubwürdig wie die Entwicklung der Geschichte dargestellt wird. Schon fast satanisch gut.

Attentat

von Amelié Nothomb

Epiphane hätte ein normaler Mensch sein können, wäre er nicht von einer kaum vorstellbaren Hässlichkeit gewesen. Seine Hässlichkeit ist sogar so einzigartig, daß er eine Anstellung bei einer Photoagentur erreicht und eine beeindruckende Karriere beginnt. Dort lernt er sein absolutes Gegenteil: Ethel, die perfekte Schönheit.
Ethel, die ihn in ihrem Herzen schließt und ihm die Rolle des geduldigen Zuhörers zuschreibt, dem sie alle ihre Liebesprobleme erzählt.
Doch Epiphane hat andere Pläne, als nur zuzuhören...

Biographie de la faim

von Amelié Nothomb

Kindheitserinnerungen von Amélie Nothomb aus Peking, New York, Bangladesh und anderen Orten.
Im Mittelpunkt ihrer Erinnerungen steht ein unstillbarer Hunger, der vielleicht ein unbändiger Wunsch nach Selbstverwirklichung ist und Amélie Nothomb zum Schreiben brachte.

Cosmétique de l'ennemi

von Amelié Nothomb

In der Halle eines Flughafens sucht sich ein Mörder sein Opfer aus und begeht den perfekten Mord, dessen ist er überzeugt.
Doch nach und nach bekommt der Leser Zweifeln über das, was sich hier wirklich abspielt. Ist alles vielleicht nur in der Vorstellung des Mörders geschehen? Spricht er mit jemandem oder nur mit sich selbst, bzw. mit seinem Gewissen...?
Wenn das Ende vielleicht etwas abrupt wirkt, sind der Autorin dagegen die Entwicklung der Geschichte, das Aufkommen von Zweifeln und die zunehmende Spannung sehr gelungen.

Hygiène de l'assassin

von Amelié Nothomb

Prétextat, Nobelpreis für Literatur, hat nur noch zwei Monate zu leben. Seit Jahren hat er sich zurückgezogen, niemand hat ihn zu Gesicht bekommen. Plötzlich erwacht das Interesse an seiner Person und ein Journalist nach dem anderen meldet sich bei ihm.
Eine von ihnen läßt sich von ihm nicht wie die anderen abfertigen, was Prétextat wiederum ganz gut gefällt.
Wer von ihnen wird die Oberhand bekommen? Ein Duell der Worte...

Le sabotage amoureux

von Amelié Nothomb

Das kommunistische China aus der Perspektive eines 7-jährigen Kindes ist schon etwas besonderes, zumal wenn es von Amélie Nothomb beschrieben ist. Ihr zweiter Roman, über eine Episode ihrer Kindheit in China, ist leidenschaftlich, zärtlich, witzig, dramatisch, und einzigartig.

Les catilinaires

von Amelié Nothomb

Emile et Juliette haben ihr Ziel erreicht: ein Haus mitten im Wald und nichts als ihre traute Zweisamkeit.
Als der Nachbar sich vorstellt, denkt sich zuerst niemand dabei. Doch ohne daß man später wüßte, wie es dazu kam, hat er irgendwann die Angewohnheit, jeden Nachmittag die Zeit zwischen 16:00 und 18:00 Uhr bei Emile und Juliette zu verbringen.
Diese Anwesenheit wird zur Besessenheit und stört die beiden mehr als tausend Leute...
Eine schwarze Komödie.

Les combustibles

von Amelié Nothomb

Es ist Krieg. Ein Professor, der sich mit seiner Assistentin in seiner Wohnung verschanzt hat, hat bereits alle Möbel verbrannt, um die Wohnung zu beheizen. Jetzt sind die Bücher dran...
Die berühmte Frage, welche Bücher man auf die einsame Insel mitnehmen würde, wird hier umgekehrt: Welche Bücher würde man in einer Notsituation zuerst verbrennen? Welche Bücher können für einige Minuten Wärme geopfert werden, welche nicht...?


Mercure

von Amelié Nothomb

Auf einer einsamen Insel bei Cherbourg lebt ein alter Mann mit einer jungen Frau und einigen Bediensteten. Die junge Frau darf auf keinen Fall ihr Gesicht sehen, sie darf nur mit der Hausdame sprechen, und jede Nacht gibt sie sich dem alten Mann hin...
Warum? Welches Geheimnis verbindet die junge Frau und den alten Mann?
Ein dunkler und beunruhigender Roman über die absolute Liebe, die von der Perversion untrennbar ist.

Métaphysique des tubes

von Amelié Nothomb

Witzig und scharfsinnig: Amélie Nothombs Bericht über ihre ersten drei Lebensjahre !
Sie empfand sich selbst als eine Art Rohr. Aber dieser Rohr war mindestens göttlicher Natur, so ihre Überzeugung.
Der Leser wird bald verstehen warum, und auch noch viele andere ungeahnte Aspekte der Persönlichkeit Amélie Nothombs. Sehr schön zu lesen !

Peplum

von Amelié Nothomb



French   Informations de l'éditeur :   L'ensevelissement de Pompéi sous les cendres du Vésuve, en 79 après Jésus-Christ, a été le plus beau cadeau qui ait été offert aux archéologues. A votre avis, qui a fait le coup?
Pour avoir deviné un des plus grands secrets du futur, la jeune romancière A. N. est enlevée pendant un bref séjour à l'hôpital, et se réveille au XXVIe siècle, face à un savant du nom de Celsius. Entre ces deux personnages que tout oppose - elle, furieuse contre ce rapt, lui, contre cette fille qui en sait trop - s'instaure une conversation où il sera question de la grande guerre du XXIIe siècle, du réel et du virtuel, de voyages dans le passé, mais aussi d'art, de philosophie, de morale.
Science-fiction, satire, finesse psychologique d'un affrontement verbal où chacun cherche la faille de l'autre: dans ce mélange détonant on retrouve l'humour acide, l'insolence et l'éclat du style d'Amélie Nothomb.


Robert des noms propres

von Amelié Nothomb

Das Leben von Plectrude hätte sanfter anfangen können: ihre Mutter bringt den Vater um, Plectrude wird im Gefängnis geboren, mit diesem unwahrscheinlichen Vornamen gesegnet, anschließend bringt sich die Mutter um.
Plectrude wird von Onkel und Tante aufgenommen. Sie meint ihre Berufung gefunden zu haben, als sie in die Ballettschule aufgenommen wird. Hunger, Drill und Leid sind von nun an ihr Alltag.
Als sie die Ballettschule wieder verlassen muß, ist sie gebrochen.

Eine beeindruckende Beschreibung eines sensiblen und außergewöhnlichen Mädchens zwischen 10 und 12 Jahren, das die Prüfungen des Lebens trotz allem mit Bravour besteht.

Stupeur et tremblements

von Amelié Nothomb

Einer der besten Romane von Amélie Nothomb: Anfang der 1990er Jahre nach Japan zurückgekehrt, bekam sie eine Anstellung in einem japanischen Unternehmen. Doch was verheißungsvoll begann, entwickelte sich zum unaufhaltsamen Abstieg in der Hierarchie, da Amélie Nothomb immer wieder ihr unbekannte Regeln und Verhaltenskodizes verletzte.
Nach der (inzwischen wohl berühmten) Episode am Fotokopierer und weiteren unsäglichen Erlebnissen endete Amélie Nothombs Karriere mit dem Status der Toilettenfrau.

Voller Humor und sehr prägnant erzählt. Lesenswert !

Journal d'hirondelle

von Amelié Nothomb

Nach einer enttäuschten Liebe wechselt der Erzähler den Beruf: er wird Auftragskiller. Diese neue Beschäftigung passt besser zu seinem Gefühlsverlust und zu seiner Verbitterung...
Doch sein letzter Auftrag stellt sein Leben erneut auf den Kopf: Zielperson war ein Minister und seine Familie, zusätzliche Auflage war, die Aktentasche des Ministers mitgehen zu lassen.
Nach der Tat öffnet der Erzähler noch die Aktentasche und findet darin das Tagebuch dessen Tochter. Die Neugier siegt, der Killer beginnt zu lesen...
Das Tagebuch wird ihn so verändern, wie er es nicht für möglich gehalten hätte.

Ni d'Eve ni d'Adam (1 CD mp3)

von Amelié Nothomb

Gelesen von Sylvie Testud
Dauer: 3 Std. 50

Ihre Zeit in einem japanischen Unternehmen hatte Amélie Nothomb bereits in "Stupeur et tremblements" erzählt. Hier enthüllt sie ein weiteres Kapitel aus dieser Zeit: ihre Verlobung mit einem Japaner und die kulturellen Hindernisse, die eine solche Beziehung mit sich bringt.