Bücher aus Frankreich - Französische Bücher - Pennac

Pennac, Daniel

Daniel Pennac ist 1944 in Marokko geboren. Nach einer chaotischen Schulzeit, die ihn für mehrere seiner Bücher inspirierte, studierte er Literatur mit wesentlich mehr Motivation und wurde zu einem überzeugten und beliebten Lehrer. Die Berühmtheit als Schriftsteller kam mit dem Beginn der humoristischen Romanserie um Monsieur Malaussène, sowie mit seinem Buch Comme un roman. Daniel Pennac gehört heute zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schriftstellern der Gegenwart.
Folgende Titel von und über Daniel Pennac - französische Ausgabe sind zu finden bei Pages de France
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Au bonheur des ogres

Für Benjamin Malaussène, ältester Bruder der Familie, ist das Leben nicht einfach. Immer wieder läßt sich seine Mutter auf irgendwelche Liebschaften ein und er soll seine zahlreichen Geschwister hüten. Zu allen Überfluss wird er an seinem Arbeitsplatz des Bombenterrorismus verdächtigt...

Aux fruits de la passion

Thérère, eine der Schwestern von Benjamin Malaussène ist unsterblich verliebt und will heiraten. So weit, so gut. Aber der Zukünftige gefällt Benjamin absolut nicht, und wie sich bald herausstellt, zu recht...

Des chrétiens et des maures

Probleme im Anflug: die Mutter von Benjamin Malaussène sammelt die Liebschaften wie andere die Bierdeckel und jedes der zahlreichen Geschwister von Benjamin hat einen eigenen Papa. In der Regel unbekannt.
Als also eines Morgens der kleinste beschließt, daß er in den Hungerstreik tritt, wenn man ihm nicht sagt, wer sein Papa ist, erkennt Benjamin sofort, daß er ein Problem hat.

Comme un roman

Nach unserer Meinung ein sehr wertvolles Buch: Mit diesem Essay räumt Pennac höchst wirkungsvoll mit alten Vorurteilen über das Lesen auf.
Daniel Pennac ist im „echten Leben“ Französischlehrer und widmet sich der Aufgabe, bei seinen Schülern den Spaß am Lesen zu erwecken, mit Betonung auf „Spaß“. Das Lesen sollte nie zum Zwang werden, sondern immer ein freiwilliger und vergnüglicher Akt bleiben. Ein solcher Text war überfällig und man kann Pennac nur dankbar sein, daß er hier so klar – und außerdem noch unterhaltsam – überkommene und überhebliche Vorstellungen über das Lesen zurechtrückt.
Der Essay ist unterhaltsam und witzig geschrieben, enthält aber vor allem sehr kluge und sehr besonnene Ratschläge und Bemerkungen.
Daß Pennac etlichen Menschen aus der Seele gesprochen hat, beweist der bis heute anhaltende Erfolg dieses Buchs.
Pflichtlektüre für Buchhändler, für Eltern, für Lehrer, aber auch für alle anderen.

Le dictateur et le hamac

Es war einmal ein Diktator, der an Agoraphobie litt und sich durch einen Doppelgänger ersetzen ließ. Dieser ließ sich aber auch durch einen weiteren Doppelgänger ersetzen. Pennac liegt in seiner Hängematte und träumt, wie diese Geschichte ausgehen könnte...

Nach unserer Meinung nicht das beste Buch von Pennac, aber ganz unterhaltsam.

La fée carabine

In Belleville geht ein Serienmörder um, und natürlich wird Benjamin verdächtigt...
Prix Mystère de la critique 1988.

Merci. Mes italiennes

Ein Schriftsteller - der Autor selbst?- bedankt sich in diesem Monolog bei allen Menschen, die ihm einen Literaturpreis vergeben haben. Doch trotz aller Dankbarkeit ist sein Dankesbrief nicht frei von Kritik...
Womit Pennac nicht gerechnet hatte: Zwei Jahre später wurde es gebeten, diesen Monolog selbst am Theater vorzutragen, was er alles andere als witzig fand. Diese leidige Erfahrung erzählt er im zweiten Teil des Buches unter dem Titel „Mes Italiennes“.

Messieurs les enfants

Eine Hausarbeit, die es in sich hat. Die Schüler sollen möglichst glaubwürdig folgende Situation darstellen: eines Morgens stellen sie beim Aufwachen fest, daß sie zu Erwachsenen geworden sind und daß ihre Eltern in Kindern verwandelt wurden.
Doch es kommt noch schlimmer: Diese Situation tritt tatsächlich ein !
Humoristischer Roman über einen Traum, den jeder von uns wohl wenigstens einmal in seinem Leben hatte...

Monsieur Malaussène au théâtre



French   Informations de l'éditeur :   «Faut-il faire des enfants dans le monde où nous sommes?
Le Divin Parano mérite-t-il qu'on ajoute à son oeuvre?
Ai-je le droit d'enclencher un destin?
Ne sais-je point que mettre une vie en marche c'est lancer la mort à ses trousses?
Pouvons-nous courir le risque de nous ressembler?...»
Enceint, Malaussène.
A qui se confier dans cet état?
Au nouveau venu, évidemment. Tout le monde vous le dira: il faut leur parler avant l'atterrissage.
Mais voilà que le nouveau venu prend la parole à son tour: «Père, quand vous serez passé par ce que j'ai vécu avant de naître, vous pourrez l'ouvrir!»

Ce qui nous donne les 1550 pages de la saga Malaussène concentrées en une seule conversation où Benjamin joue tous les rôles, sans trop savoir, comme d'habitude, quel est le sien.
«Ça... On ne peut pas dire que j'ai une grossesse exemplaire.»


Monsieur Malaussène

Benjamin wird Vater. Und möchte sich mit seinem noch nicht geborenen Kind ausgiebig und in Ruhe unterhalten. Leider kommt ihm eine Kleinigkeit dazwischen: er wird wieder wegen Mordes angeklagt, aber diesmal gleich wegen 21 Morde...